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Kävlinge kommun,
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Geschichte

Von der Küste aus landeinwärts entlang des Kävlinge Flusses wurde die Gegend um Kävlinge zuerst besiedelt. Funde aus der älteren Steinzeit belegen, dass sich dort schon vor 5000 Jahren Ansiedlungen befanden. Der Kävlinge Fluss ist Südschonens grösstes fliessendes Gewässer und wurde zur Wikingerzeit Lödde Fluss genannt. Damals war der Flusslauf viel reissender und der wichtigste Transportweg landeinwärts.

Kävlinge sowie Löddeköpinge sind an den Furten durch den Fluss entstanden. Während der Wikingerzeit gab es in Löddeköpinge einen wichtigen Handelsplatz für von weither kommende Verbindungen. Bei umfassenden Ausgrabungen hat man eine grosse Anzahl sogenannter Grubenhäuser auf dem alten Handelsplatz angetroffen. Ganz in der Nähe von Kävlinge befindet sich das gutbesuchte Wikingerdorf in Hög - ein arkeologisches Experimentdorf welches 1987 gegründet wurde.

Ein Kirchenbuch von 1120 ist die älteste schriftliche Quelle in welcher der Name Kävlinge zu finden ist. Zu der Zeit wurde der Name Kyflingi geschrieben. Laut Sprachforschern wurde der Name mutmasslich aus dem Wort "kuv" was etwa eine runde Hügelspitze oder ein Puckel bedeutet. Der Name soll sich auf den Hügelrücken welcher sich von Süden wie eine Spitze gegen das Dorf auf der anderen Seite des Flusses richtet beziehen. Die Endung -inge hat keine selbstständige Bedeutung, aber die Namensform an sich lässt erkennen, dass der Ort alt ist da sie aus der älteren Steinzeit und der Zeit der Völkerwanderung stammt. Eine andere und ältere Theorie um den Namen Kävlinge leitet den Namen von einer sogenannten "kavelbro"-Knüppeldamm ab der sich bei der Furt durch den Fluss befand.

Die Furt durch den Fluss hatte grosse Bedeutung für Kävlinge. Die nord-südliche Landstrasse, die hier verläuft, ist uralt und Kävlinge erhielt frühzeitig eine feste Verbindung über den Fluss. Kävlinges günstige Lage an der Brücke, die den alten Weg zwischen Lund und Landskrona verband, erhielt in der Folge einen Gasthof mit Wagenstation. Gegenüber dem Gasthof wurde 1728 ein Gerichtsgebäude erbaut.

Im Jahre 1886 wurde die Eisenbahnlinie zwischen Malmö und Billesholm fertiggestellt. Diese Linie führte durch Kävlinge und so entstand mit der Zeit ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. Die Gemeinde entwickelte sich parallel mit der Eisenbahn und erhielt im Jahre 1902 Selbstverwaltung.
Neben dem Dorf Kävlinge entwickelte sich ein Stationsort an der Eisenbahn und Kävlinges Zentrum verschob sich nach Nordosten. Der Ausbau der Eisenbahn machte es verschiedenen Industrien entlang des Flusses möglich, Kävlinge während einiger Jahrzehnte in einen Industriestandort zu verwandeln. Die zentrale Bedeutung der Eisenbahn für den Ort spiegelt sich im Kommunal-Wappen wieder, als symbolisierter Knotenpunkt. Im auf grünen Grund mit Gold ausgeführten Wappen strahlen 6 Gleise von Kävlinge in der Mitte aus.

Verkehr und Handel sind zu allen Zeiten von Bedeutung für die Gemeinde Kävlinge gewesen. Anfang der 60ziger Jahre nahm die grosse Zeit der Eisenbahn ein Ende und der Autoverkehr breitete sich aus. An der E6 ist während der späteren Jahre ein grosses Einkaufszentrum entstanden, Center Syd, und Löddeköpinge ist wieder ein wichtiger Handelsplatz geworden.
Quellen: die Jahresbücher 1978, 1979, 1997-88 der Gegend in und um Kävlinge Kävlinge - ein Eisenbahnknotenpunkt in Schonen, Bericht der Arichtekturschule der Kunsthochschule 1983.

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Uppdaterad: 2005-12-08
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